Stiftung-Warentest
Eine „gute“ Sonnenbrille
gibt es schon ab 8 Euro. Eine weitere erfreuliche Nachricht:
Schädliche UV-Strahlung wird von allen getesteten Sonnenbrillen
abgehalten, ob für einen oder 179 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die
Zeitschrift test, die für ihre Mai-Ausgabe 20 Sonnenbrillen der
Filterkategorie 3 (Stärkerer Blendschutz) untersucht hat.
Gefahr für die Augen durch dünner
werdende Ozonschicht
Berufsverband der Augenärzte warnt vor
Augenerkrankungen durch UV-Licht
Düsseldorf, 09. August 2006 - Die
Ozonschicht in der Stratosphäre schützt uns vor schädlichen Strahlen
aus dem All. Durch die seit Jahren steigende Umweltbelastung wird
sie immer dünner und durchlässiger. Dadurch gelangt vor allem mehr
UV-B-Strahlung auf die Erde. Sie dringt nun im Sommer beim
Aufenthalt im Freien ungefiltert in die Augen. Bindehautentzündung,
Linsentrübung (Grauer Star) und sogar Netzhautschäden können die
Konsequenzen sein. „Bei der gefährlichen ultravioletten Strahlung
sind wir trotz eingebauter Schutzmechanismen des Auges oft
gefährdet, weshalb ein guter Sonnenschutz sehr wichtig ist", erklärt
Prof. Frank Holz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums
Bonn. Bleibende Schäden an der Netzhaut, die das Sehvermögen extrem
beeinträchtigen und sogar zu einer Altersblindheit führen können,
sind schmerzlos und machen sich erst Jahre später bemerkbar.
Sonnenbrille oder Kontaktlinsen mit UV-Schutz sind deshalb gerade im
Sommer unabdingbar. Damit Sonnenbrillen die Augen auch schützen und
nicht nur modisches Accessoire sind, müssen sie allerdings auch
einige Bedingungen erfüllen. „Wichtig ist, dass die Brillengläser
qualitätsgeprüft sind (CE-Zeichen), denn nur dann ist garantiert,
dass das besonders schädliche kurzwellige UV-Licht tatsächlich
blockiert wird", sagt Prof. Holz. Auch auf die Größe der Brille
sollte der Käufer achten, denn bei kleinen, runden Gläsern besteht
die Gefahr, dass das UV-Licht von der Seite her in die Augen trifft.
„Bei einem guten Sitz sollte die Brille oben bis zu den Augenbrauen
und seitlich bis zum Gesichtsrand reichen", erklärt Dr. Gerald
Böhme, Vorstand des BVA. Nur eine Sonnenbrille, die alle Kriterien
erfüllt, bietet den optimalen Schutz vor den intensiven
Sonnenstrahlen.
Gute Sicht durch richtige Farbauswahl
Sonnenbrillen, die einen gewissen Qualitätsstandard erfüllen und die
UV-Strahlen vollständig abblocken, schützen die Augen effektiv. Ein
Brillenglas, das lediglich dunkel getönt ist, jedoch keinen hohen
UV-Schutz bietet, ist dagegen besonders gefährlich, weil es den
natürlichen Schutzmechanismus des Auges austrickst. Bei hellem Licht
verengt sich die Pupille und verhindert auf diese Weise, dass die
Strahlen voll auf die Netzhaut fallen. Hinter dunklen Gläsern bleibt
sie weit geöffnet und bietet eine Einfallspforte für gefährliche
energiereiche Strahlen. Qualitätsmerkmale sind das „UV-400"-Zeichen
und das „CE"-Zeichen. „Daneben sollte man beim Kauf einer
Sonnenbrille auf die Farbe der Gläser achten, eine braune oder graue
Tönung ist ideal", erklärt Prof. Holz. Gelbe und grüne Gläser
beispielsweise verfälschen die Farben und insbesondere Signalfarben
können nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Der Schutz vor den
schädlichen Strahlen ist allerdings nicht vom Tönungsgrad der Gläser
abhängig, denn die Filterung findet im Material selbst statt. Die so
genannte „Smoke-Beschichtung" der Brillengläser reduziert rund 75
Prozent der UV-Strahlung und kann sowohl auf Mineralglas als auch
auf Kunststoff aufgetragen werden. „Die Standardbeschichtung filtert
das Sonnenlicht eigentlich ausreichend, Wassersportlern und
Gletscherwanderer sollten allerdings eine Laser-Beschichtung wählen,
denn diese absorbiert fast 90 Prozent des Sonnenlichtes", sagt Prof.
Holz. Wichtig ist immer,
dass das Glas geschliffen ist, denn dann bilden sich keine Schlieren
oder Blasen, die zu Kopfschmerzen oder auch müden Augen führen
können.
Auch Sonnenbrillen können sporttauglich sein
Sportbegeisterte und aktive Menschen mit einer Fehlsichtigkeit
greifen häufig auf Kontaktlinsen zurück, weil sie mehr
Bewegungsfreiheit bieten und ein uneingeschränktes Blickfeld.
Kontaktlinsen mit UV-Schutz sind bei ausreichendem Durchmesser eine
einfache Methode, die Hornhaut, die Peripherie und die inneren
Strukturen des Auges vor UV-Strahlung zu schützen. „Wir raten dem
Patienten trotzdem, gleichzeitig zu den Kontaktlinsen immer auch
eine Sonnenbrille zu tragen, da nur so ein ausreichender Schutz für
die Augen gewährleistet ist", sagt Prof. Holz. Sportlersonnenbrillen
sollten Kunststoffgläser haben, weil diese deutlich leichter sind
als mineralische Gläser. Durch die geringere Bruchgefahr bleibt auch
das Verletzungsrisiko gering.
Weitere Fakten:
- Brillen fürs Autofahren sollten immer schmale Bügel haben, um den
Seitenblick nicht zu behindern.
- Ebenfalls sind Sonnenbrillen mit Blau-Blockern erhältlich. Diese
sind sinnvoll, da intensives Blau-Licht die Netzhaut des Auges
schädigen kann.
- Keine Sonnenbrille ist dazu geeignet, direkt in die Sonne zu
schauen. Dafür gibt es die Sonnenfinsternis-Brille, die eine
Absorption von 99,999% hat.
- Kinder sind besonders empfindlich gegen Schäden durch
UV-Strahlung, es ist daher darauf zu achten, dass sie im Schatten
spielen und trotzdem zum Schutz ein Hütchen tragen und unter
besonderen Umständen (Meer, Gebirge) auch eine Sonnenbrille.
- Bei direktem Blick in die Sonne oder auch auf das vom Wasser
reflektierte Licht kann die Makula, also die Stelle des schärfsten
Sehens, langfristig unwiederbringlich geschädigt-werden. Besonders
gefährlich ist es, wenn man durch ein Fernglas ins gleißende Licht
schaut.
- Harmloser, aber schmerzhaft ist der „Sonnenbrand der Augen", auch
Schneeblindheit oder (bei UV-Strahlung beim Schweißen) Verblitzung
genannt, bei dem sowohl die Hörn- als auch die Bindehaut betroffen
ist. Herausgeber:
Berufsverband der Augenärzte e.V. (BVA)
Tersteegenstr. 12
40474 Düsseldorf
E-Mail: presse@augeninfo.de
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Quelle:
www.augeninfo.de/
Die perfekte Sonnenbrille
Nichts hat eine kürzere Halbwertszeit als die
Sonnenbrille. Das hat je einen entscheidenden Vor- und Nachteil. Der
Nachteil ist, dass man halbjährlich eine neue Brille kaufen muss,
wenn man mit der Mode gehen will. Der Vorteil ist, dass man sich
auch nur für eine Saison zum Affen macht, wenn man die falsche
Brille gekauft hat. Und genau das passiert zu oft. Gehen Sie jetzt
im Herbst mal an einem sonnigen Tag an den Münchener Isarauen
entlang oder um die Hamburger Alster. Von überall her strömen
normalgroße Menschen mit normalgroßen Köpfen, die ihre Augen mit
übergroßen Sonnenbrillen – wahren Sonnenbrillenmonstern – bedecken,
so als planten Sie einen Raumflug zur Sonne. Da liegen
bratpfannengroße Sonnenbrillengläser über der oberen Gesichtshälfte,
biegen sich jenseits der Wangenknochen weiter, dehnen sich bis zu
den Ohrspitzen und werden von bahnschienendicken Brillenbügeln auf
den Ohren gehalten. Das sieht total dämlich aus, aber (fast) keiner
merkt es.
Kaufen Sie in Zukunft Ihre Sonnenbrillen nach
folgender simpler Regel, die Sie sicher vom Schuhkauf kennen: Muss
passen! Also, kleines Gesicht: kleine Brille. Großes Gesicht: große
Brille. Schmales Gesicht: Vorsicht mit dicken Bügeln. Dickes
Gesicht: Vorsicht mit zarten Brillengestellen. Blasses Gesicht:
Finger weg von bunten Rahmen – u.s.w.
Quelle:
http://www.aol.de
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Die Sonnenbrille – ein wichtiges Accessoire für Läufer
Wer regelmäßig in der Sonne läuft, sollte seine
Augen optimal schützen.
Sonnenlicht bedeutet nicht nur
eine Gefahr für die Haut, sondern auch fürs Auge. Im Gegensatz zum
feuerroten Sonnenbrand machen sich die Folgen von Sonneneinwirkung
aufs Auge nicht so schnell bemerkbar. Die ungefilterte Strahlung ist
eine ständige Bedrohung für die Sehkraft. Die Folgen zeigen sich
häufig erst viel später: UV-Strahlen schaden langfristig – häufig
lange Zeit völlig unbemerkt – den sensiblen Geweben des Auges.
Spätfolgen können z.B. irreparable bleibende Schäden an Netzhaut
sowie Linse sein, die das Sehvermögen einschränken. Sie verlaufen
schmerzlos und machen sich erst nach Jahren bemerkbar.
Durch intensive Sonnenbestrahlung
können sich außerdem die Bindehaut und sogar die Hornhaut des Auges
entzünden. Daher ist ein Schutz bei längeren Läufen und während des
Sports allgemein unbedingt notwendig. Bei der Wahl der Brille sollte
daher nicht nur auf das Design geachtet werden, sondern auch auf die
Funktion. Nur eine Qualitäts-Sonnenbrille kann den benötigten Schutz
gewähren.
Gläser: Die Tönung
macht’s:
Bei manchen Gläsern findet sich
der Zusatz »polarisierend«, bzw. »polarized«: Diese Gläser
verringern Lichtreflexionen. Bemerkbar ist das vor allem bei
gleißendem Licht auf glatten Oberflächen (Wasser, Schnee, Straße),
weniger Wirkung hat das im Wald oder bei unebenem Boden. Da wirken
sich in den meisten Fällen orange getönte Gläser positiv aus, die
die Kontraste bei schwächerem Licht verstärken. Sehr dunkle,
schwarz, grau oder braun-getönte Gläser (oft für modische
Sonnenbrillen verwendet), sind auch beim Laufen empfehlenswert, aber
nur bei viel Sonne.
Quelle:
http://www.runnersworld.de
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12 Tipps für eine perfekte
Sonnenbrille
Sonnenbrillen werden immer beliebter. Rund
drei Viertel aller Erwachsenen tragen mittlerweile eine
Sonnenbrille, die neben ihrer Schutzfunktion gegen die UV-Strahlung
auch längst den Schritt zum Mode-Accessoire geschafft hat.
Der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) weist
jedoch darauf hin, dass die qualitativen Unterschiede bei der
Vielzahl der angebotenen Modelle sehr groß sind. Viele Merkmale der
Brillen sind vom Verbraucher selbst gar nicht zu erkennen. Deshalb
ist die qualifizierte Beratung vom Augenoptiker gefragt. Um die
Orientierung etwas zu erleichtern, hat der ZVA einige Tipps zusammen
gestellt, die beim Kauf einer Sonnenbrille beachtet werden sollten.
1. Ist der UV-Schutz ausreichend?
Gläser müssen vor ultravioletter Strahlung schützen. Ultraviolette
Strahlung ist unsichtbar. Sie kann aber in entsprechender Intensität
zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut führen.
Sonnenbrillen, die nur das sichtbare Licht dämpfen, schaden daher
mehr als sie nützen. Sie setzen den natürlichen Schutzmechanismus
des Auges außer Kraft, dessen Pupille sich bei Helligkeit
„automatisch“ verkleinert und somit weniger Strahlung eindringen
lässt. Die Filterung der UV-Strahlung findet im Brillenglas statt
und ist deshalb nicht vom Tönungsgrad abhängig.
Also: Nicht die am dunkelsten gefärbten Gläser schützen am besten,
sondern die Sonnenbrille, deren Gläser aus hochwertigem Material mit
einem eingebauten UV-Filter gefertigt sind.
2. Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung „UV 400“?
Die Bezeichnung „UV 400“ gibt die Wellenlänge an, unterhalb derer
das ultraviolette Licht durch das Glas abgeblockt wird. Ein solcher
Wert ist beim Gebrauch im normalen Alttag in der Regel ausreichend,
am Meer oder im Gebirge aber nicht unbedingt. Beraten lassen!
3. Was versteht man unter Absorption?
Die Absorptionseigenschaft farbiger Brillengläser wird durch die
Lichtreduktion gekennzeichnet. Darunter wird der Anteil an Licht
verstanden, der durch das Glas beseitigt wird und so nicht in das
Auge gelangt. Bei einer Lichtreduktion von 65 % gelangt 35 % des
einfallenden Lichts in das Auge. 65 % werden durch Absorption und
Reflexion beseitigt. In Mitteleuropa verwendet man Reduktionswerte
zwischen 50 % und 75 %. In einer sehr hellen Umgebung, zum Beispiel
am Strand oder in einer Schneelandschaft, kann man Reduktionsstufen
von 85 % verwenden.
4. Auch die Farbe der Gläser spielt eine Rolle
Braune und graue Gläser verfälschen Farbe am wenigsten. Bei allen
anderen Glastönungen braucht das Auge eine gewisse Reaktionszeit, um
die Farbe wieder neutralisieren zu können. Die Farbe darf nach den
Vorschriften der Normen die Erkennbarkeit der Lichter der
Verkehrsampeln und des blauen Lichtes der Einsatzfahrzeuge nicht
beeinträchtigen. Die Farbe hat keine Auswirkungen auf den UV-Schutz.
5. So überprüfen Sie die Qualität von Sonnenschutzgläsern
Hochwertige Gläser weisen keine Schlieren, Blasen oder Einschlüsse
auf. Auf einen leichten Fingerdruck hin darf das Glas nicht
nachgeben. Ein durch ein Sonnenschutzglas fixierter Gegenstand
sollte sich beim Hin- und Herdrehen der Brille nicht verziehen oder
verzerren.
6. Die Größe der Gläser muß stimmen
Gläser sollten so groß sein, daß sie die Augen von seitlich, von
oben oder durch Reflektion von unten einfallenden Sonnenstrahlen
schützen.
7. Ist das CE-Kennzeichen vorhanden?
Seit dem 1. Juli 1995 dürfen Sonnenbrillen nur noch vertrieben
werden, wenn sie das CE-Kennzeichen tragen. Das CE-Kennzeichen
erlaubt den Vertrieb von Sonnenbrillen in allen Staaten der
europäischen Union. Angebracht wird es vom Hersteller oder
Importeur. Das CE-Kennzeichen garantiert ein Minimum an
Qualitätsstandard.
8. Sonnenbrillen und Autofahren
Wer viel Auto fährt, sollte darauf achten, dass Fassung und Bügel
möglichst schmal gearbeitet sind, damit sie das Gesichtsfeld nicht
einschränken. Sonnenbrillen sind nicht dazu gedacht, in der
Dämmerung oder Nacht getragen zu werden. Kraftfahrer gefährden sich
und andere, wenn sie bei unzureichender Beleuchtung absorbierende
Gläser tragen.
9. Suchen Sie Ihre Sonnenbrille je nach Tätigkeit aus
Beim Wintersport benötigen Sie eine andere Brille als am Strand,
beim Segeln oder Surfen. Schnee und weißer Sand z.B. reflektieren
mehr als 90 Prozent der Sonnenstrahlung. (Das ist auch der Grund,
warum man auch unter einem Sonnenschirm einen Sonnenbrand bekommen
kann.)
10. Die Fassung muss passen
Jeder Kopf ist anders. Deshalb muss die Fassung der Kopfform
individuell angepasst werden. Der Augenoptiker berücksichtigt mit
großer Sorgfalt Kopfform, Schläfenbreite, Abstand der Augen und
Position der Ohren.
11. Wie pflegt man Sonnenbrillen?
Wie jede Brille sollte man auch eine Sonnenbrille regelmäßig
säubern. Dazu nimmt man ein spezielles Reinigungstuch, das beim
Augenoptiker erhältlich ist oder auch ein Geschirrspülmittel und
spült mit klarem Wasser nach. Sonnenbrillengläser, die von Sonnenöl
oder Cremeresten verschmutzt sind, sollten nicht mit
Feuchtreinigungstüchern, sondern erst mit klarem Wasser gereinigt
werden.
12. Der Zentralverband der Augenoptiker rät
Wer mehr über Qualitätsmerkmale beim Sonnenbrillenkauf wissen
möchte, wendet sich am besten an seinen Augenoptiker vor Ort.
Quelle:
http://www.zva.de |