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  1. Unfallrisiko blendende Sonne

  2. Was muss ich beim Kauf beachten?

  3. Sonnenbrille auch im Winter

  4. Lesen ohne Sonnenbrille beim Sonnenbaden

  5. Heino trägt auch im Ausweis

  6. Viel Licht und wenig Schatten

  7. Gefahr für die Augen durch dünner werdende Ozonschicht

  8. Die perfekte Sonnenbrille

  9. Die Sonnenbrille – ein wichtiges Accessoire für Läufer

  10. 12 Tipps für eine perfekte Sonnenbrille

 

Pressemitteilung


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Unfallrisiko blendende Sonne:
Viele Verkehrsteilnehmer unterschätzen die Gefahr


Eine aktuelle Studie von Apollo-Optik in Zusammenarbeit mit IMAS zeigt: Brillenträger
verkennen das Sicherheitsrisiko blendender Sonne im Straßenverkehr. Nur rund 20
Prozent von ihnen sorgen beim Autofahren bei Sonnenschein für optimale Sichtverhältnisse und tragen eine Sonnenbrille in ihrer Sehstärke.

Schwabach/Hamburg, 5. April 2006. „Die Sonne hat mich geblendet“ – ein Satz, den Polizisten und Verkehrsgerichte häufig hören. Die aktuelle repräsentative Studie, die von
Apollo-Optik beim Institut IMAS in Auftrag gegeben wurde, zeigt: Fast die Hälfte der Deutschen hat schon einmal bei Sonnenblendung eine gefährliche Situation im Straßenverkehr
erlebt, ein Drittel sogar mehrmals. Blink- und Bremsleuchten verlieren im Sonnenlicht an Helligkeit und werden nicht oder zu spät wahrgenommen. Vor allem die tief stehende Sonne
morgens und abends blendet gefährlich. Wenn die Straße einen Bogen macht und der Verkehrsteilnehmer unvermittelt direkt in die Sonne schaut, wird die Fahrt oft zum Blindflug.

Dennoch setzen fast 80 Prozent der Brillenträger in dieser Situation lediglich eine normale
Sonnenbrille ohne Sehstärke auf oder verzichten auf einen Schutz vor der Sonnenblendung
und tragen ihre normale Korrekturbrille, so das Ergebnis der Studie von Apollo-Optik.
Dr. med. Almut Schönermarck, Leiterin der Verkehrsmedizin beim ADAC, warnt vor den Folgen leichtsinnigen Verhaltens: „Bei blendender Sonne steigt das Unfallrisiko im Straßenver-
kehr deutlich. Für Brillenträger bieten normale Sonnenbrillen ohne Sehstärke zweifelsohne
keine ausreichende Sicherheit. Diese Fahrlässigkeit ist sogar strafbar. Nur eine Sonnenbrille
mit Korrekturgläsern stellt für Personen mit Sehschwäche einen optimalen Schutz dar und
minimiert das Unfallrisiko für den Träger selbst und damit auch für andere Verkehrsteilnehmer.“

Ein Großteil der Brillenträger unterschätzt offenbar schlichtweg das Gefahrenpotenzial:
62 Prozent der Befragten halten es für unnötig, eine Sonnenbrille in ihrer Sehstärke zu tragen. Ein bemerkenswertes Ergebnis vor dem Hintergrund, dass die Gefahr eines Unfalls
durch das Tragen einer Sonnenbrille in Sehstärke vermeidbar gewesen wäre – dieser Meinung sind zwei Drittel derjenigen, die bei Sonnenblendung bereits eine kritische Situation im
Straßenverkehr erlebt haben.

 

 

 

 
Grafik_Studie_Fahrsicherheit_Auto.gif

Quelle: Apollo Optik: www.apollo.de


F1Total.com - Formel-1-Informationsdienst

                   

Sommer, Sonne, Sonnenbrille

Was muss ich beim Kauf beachten?

 

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ZDF

dpa

Welche Sonnenbrille ist gut für die Augen?

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Ob verspiegelte Pilotenbrille, riesige Oversize-Brille oder klassische Sonnenbrille im Stil von Jackie O. - der Vielfalt des Augenschutzes sind auch in diesem Sommer keine Grenzen gesetzt. Vom absoluten Billigprodukt bis hin zur superteuren Designerbrille findet man alles in den Regalen. Und der Preis scheint nicht unbedingt, ein Hinweis auf die Qualität einer Sonnenbrille zu sein. Also, worauf sollte man beim Kauf achten?

17.07.2006 [Archiv]

 

 

Vor allem zwei Dinge dürfen bei einer guten Sonnenbrille nicht fehlen: Das CE-Sicherheitsgütesiegel und die Kennzeichnung, wie viel kurzwelliges UV-Licht von den Gläsern gefiltert wird.

Das CE-Gütesiegel garantiert ein Minimum an Qualitätsstandards. Meist ist es an der Innenseite der Brillenbügel zu finden. Ohne diese Markierung dürfen Sonnenbrillen in der Europäischen Union nicht verkauft werden.

Schutz vor UV-Strahlung

Die wichtigste Aufgabe eine Sonnenbrille ist das Abblocken von ultravioletten Strahlen. Sie können mit Bindehautentzündungen, Netzhautschädigungen und Hornhauttrübungen die Augen unheilbar schädigen.

Wie viele und welche Strahlen die Gläser einer Sonnenbrille vom Auge abhalten, erkennt man an den Aufklebern oder Produktinformationen an der Sonnenbrille. Aufkleber mit dem Hinweis "100% UV-Schutz oder UV 400; gewährleisten einen optimalen UV-Schutz.

Je dunkler, desto besser?

Bedeuten dunkle Gläser auch einen guten UV-Schutz? Nein! Dunkle Gläser schützen nicht deshalb vor UV-Strahlen, nur weil sie dunkel sind. Dunkle Gläser ohne UV-Schutz sind sogar schädlicher als gar kein Sonnenschutz.

Bei hellem Licht ist die Pupille klein. Eine dunkle Brille gaukelt den Augen aber vor, dass es dunkel ist. Die Pupille stellt sich weit. Wird jetzt die UV-Strahlung nicht von der Brille abgeblockt, gelangt viel mehr von ihr ungehindert mitten ins Auge.

Tests bringen Klarheit

Tipp: In einigen Optikergeschäften gibt es UV-Messgeräte, mit denen die Durchlässigkeit von Sonnenbrillengläsern gemessen werden kann. Wenn ein Optiker gerade nicht erreichbar ist, kann ein Schnelltest helfen, ob der schicke Augenschutz was taugt: Mit etwa zehn Zentimetern Abstand die Sonnenbrille vor die Augen halten. Dann eine gerade Linie durch die Brille fokussieren und die Brille entlang dieser Linie bewegen. Verzerrt sich jetzt die Linie, sind Kopfschmerzen programmiert! Die Brille also am besten wieder gleich zurücklegen.

Das Nachrichtenangebot des ZDF finden Sie unter:

Quelle: ZDF Heute.de

 

Die Sicht kann für Autofahrer durch Schnee auf der Straße und durch die tief stehende Sonne schon erheblich beeinträchtigt werden.

Wenn dann noch die Kombination auftritt, dann ist der Autofahrer meist so stark geblendet, dass es gefährlich werden kann, so der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) in München. Darum raten Experten, auch im Winter eine Sonnenbrille griffbereit zu haben.

Falls dann auch mit Brille die Blendung zu groß ist, sollte man lieber anhalten, um einen Unfall zu vermeiden.

Quelle: www.news.de

 

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Lesen ohne Sonnenbrille beim Sonnenbaden kann die Augen langfristig schädigen

 

Wer in der prallen Sonne liegt und dabei ein Buch liest, sollte dies nicht ohne Sonnenbrille tun. Denn die weißen Seiten des Buches reflektieren das Sonnenlicht und bündeln es auf eine Stelle im Auge.

Die Folgen können bleibende Schäden an Linse und Netzhaut sein, warnt die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Dabei sind die Folgen nicht sofort bemerkbar, sondern äußern sich häufig erst nach Jahren.

Makula-Degeneration oder Grauer Star können im höheren Alter sogar als Spätfolgen eine völlige Blindheit herbeiführen.

Quelle: www2.netdoktor.de

                      

 

Unumstrittenes Markenzeichen des Sängers Heino ist seine Sonnenbrille. Diese ist sogar auf seinem Ausweisbild zu sehen, wofür er auch eine Sondergenehmigung hat. Ohne Brille würde man Heino sowieso nicht erkennen, meinte der Beamte der Ausweisstelle.

Heino, der im echten Leben eigentlich Heinz Georg Kramm heißt, feiert die Tage sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er als Bäcker und auch als Dressman.

Alle Welt kennt ihn unter seinem Künstlernamen Heino, dabei hat er auch noch einen anderen Künstlernamen: Gio Bilk. Diesen verwendet er, wenn er als Komponist, Produzent und Verleger in Erscheinung tritt.

Quelle: de.news.yahoo.com

 

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Stiftung-Warentest

 

Viel Licht und wenig Schatten: Gute Sonnenbrillen schon ab 8 Euro

Eine „gute“ Sonnenbrille gibt es schon ab 8 Euro. Eine weitere erfreuliche Nachricht: Schädliche UV-Strahlung wird von allen getesteten Sonnenbrillen abgehalten, ob für einen oder 179 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift test, die für ihre Mai-Ausgabe 20 Sonnenbrillen der Filterkategorie 3 (Stärkerer Blendschutz) untersucht hat.

 

 

 

 

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Gefahr für die Augen durch dünner werdende Ozonschicht

 

Berufsverband der Augenärzte warnt vor Augenerkrankungen durch UV-Licht

Düsseldorf, 09. August 2006 - Die Ozonschicht in der Stratosphäre schützt uns vor schädlichen Strahlen aus dem All. Durch die seit Jahren steigende Umweltbelastung wird sie immer dünner und durchlässiger. Dadurch gelangt vor allem mehr UV-B-Strahlung auf die Erde. Sie dringt nun im Sommer beim Aufenthalt im Freien ungefiltert in die Augen. Bindehautentzündung, Linsentrübung (Grauer Star) und sogar Netzhautschäden können die Konsequenzen sein. „Bei der gefährlichen ultravioletten Strahlung sind wir trotz eingebauter Schutzmechanismen des Auges oft gefährdet, weshalb ein guter Sonnenschutz sehr wichtig ist", erklärt Prof. Frank Holz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn. Bleibende Schäden an der Netzhaut, die das Sehvermögen extrem beeinträchtigen und sogar zu einer Altersblindheit führen können, sind schmerzlos und machen sich erst Jahre später bemerkbar. Sonnenbrille oder Kontaktlinsen mit UV-Schutz sind deshalb gerade im Sommer unabdingbar. Damit Sonnenbrillen die Augen auch schützen und nicht nur modisches Accessoire sind, müssen sie allerdings auch einige Bedingungen erfüllen. „Wichtig ist, dass die Brillengläser qualitätsgeprüft sind (CE-Zeichen), denn nur dann ist garantiert, dass das besonders schädliche kurzwellige UV-Licht tatsächlich blockiert wird", sagt Prof. Holz. Auch auf die Größe der Brille sollte der Käufer achten, denn bei kleinen, runden Gläsern besteht die Gefahr, dass das UV-Licht von der Seite her in die Augen trifft. „Bei einem guten Sitz sollte die Brille oben bis zu den Augenbrauen und seitlich bis zum Gesichtsrand reichen", erklärt Dr. Gerald Böhme, Vorstand des BVA. Nur eine Sonnenbrille, die alle Kriterien erfüllt, bietet den optimalen Schutz vor den intensiven Sonnenstrahlen.
Gute Sicht durch richtige Farbauswahl
Sonnenbrillen, die einen gewissen Qualitätsstandard erfüllen und die UV-Strahlen vollständig abblocken, schützen die Augen effektiv. Ein Brillenglas, das lediglich dunkel getönt ist, jedoch keinen hohen UV-Schutz bietet, ist dagegen besonders gefährlich, weil es den natürlichen Schutzmechanismus des Auges austrickst. Bei hellem Licht verengt sich die Pupille und verhindert auf diese Weise, dass die Strahlen voll auf die Netzhaut fallen. Hinter dunklen Gläsern bleibt sie weit geöffnet und bietet eine Einfallspforte für gefährliche energiereiche Strahlen. Qualitätsmerkmale sind das „UV-400"-Zeichen und das „CE"-Zeichen. „Daneben sollte man beim Kauf einer Sonnenbrille auf die Farbe der Gläser achten, eine braune oder graue Tönung ist ideal", erklärt Prof. Holz. Gelbe und grüne Gläser beispielsweise verfälschen die Farben und insbesondere Signalfarben können nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Der Schutz vor den schädlichen Strahlen ist allerdings nicht vom Tönungsgrad der Gläser abhängig, denn die Filterung findet im Material selbst statt. Die so genannte „Smoke-Beschichtung" der Brillengläser reduziert rund 75 Prozent der UV-Strahlung und kann sowohl auf Mineralglas als auch auf Kunststoff aufgetragen werden. „Die Standardbeschichtung filtert das Sonnenlicht eigentlich ausreichend, Wassersportlern und Gletscherwanderer sollten allerdings eine Laser-Beschichtung wählen, denn diese absorbiert fast 90 Prozent des Sonnenlichtes", sagt Prof. Holz.

Wichtig ist immer, dass das Glas geschliffen ist, denn dann bilden sich keine Schlieren oder Blasen, die zu Kopfschmerzen oder auch müden Augen führen können.
Auch Sonnenbrillen können sporttauglich sein
Sportbegeisterte und aktive Menschen mit einer Fehlsichtigkeit greifen häufig auf Kontaktlinsen zurück, weil sie mehr Bewegungsfreiheit bieten und ein uneingeschränktes Blickfeld. Kontaktlinsen mit UV-Schutz sind bei ausreichendem Durchmesser eine einfache Methode, die Hornhaut, die Peripherie und die inneren Strukturen des Auges vor UV-Strahlung zu schützen. „Wir raten dem Patienten trotzdem, gleichzeitig zu den Kontaktlinsen immer auch eine Sonnenbrille zu tragen, da nur so ein ausreichender Schutz für die Augen gewährleistet ist", sagt Prof. Holz. Sportlersonnenbrillen sollten Kunststoffgläser haben, weil diese deutlich leichter sind als mineralische Gläser. Durch die geringere Bruchgefahr bleibt auch das Verletzungsrisiko gering.
Weitere Fakten:
- Brillen fürs Autofahren sollten immer schmale Bügel haben, um den Seitenblick nicht zu behindern.
- Ebenfalls sind Sonnenbrillen mit Blau-Blockern erhältlich. Diese sind sinnvoll, da intensives Blau-Licht die Netzhaut des Auges schädigen kann.
- Keine Sonnenbrille ist dazu geeignet, direkt in die Sonne zu schauen. Dafür gibt es die Sonnenfinsternis-Brille, die eine Absorption von 99,999% hat.
- Kinder sind besonders empfindlich gegen Schäden durch UV-Strahlung, es ist daher darauf zu achten, dass sie im Schatten spielen und trotzdem zum Schutz ein Hütchen tragen und unter besonderen Umständen (Meer, Gebirge) auch eine Sonnenbrille.
- Bei direktem Blick in die Sonne oder auch auf das vom Wasser reflektierte Licht kann die Makula, also die Stelle des schärfsten Sehens, langfristig unwiederbringlich geschädigt-werden. Besonders gefährlich ist es, wenn man durch ein Fernglas ins gleißende Licht schaut.
- Harmloser, aber schmerzhaft ist der „Sonnenbrand der Augen", auch Schneeblindheit oder (bei UV-Strahlung beim Schweißen) Verblitzung genannt, bei dem sowohl die Hörn- als auch die Bindehaut betroffen ist.

Herausgeber:
Berufsverband der Augenärzte e.V. (BVA)
Tersteegenstr. 12
40474 Düsseldorf
E-Mail: presse@augeninfo.de

 

Pressekontakt:
Medical Consulting Group
Evamarie Pitz/Christiane Schrix
Mörsenbroicher Weg 200
40470 Düsseldorf
Tel.: 0211/51 60 45-132/-181 Fax: 0211 / 635 63 62
E-Mail: evamarie.pitz@medical-consulting.de christiane.schrix@medical-consulting.de

Quelle: www.augeninfo.de/

 

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Die perfekte Sonnenbrille

 

Nichts hat eine kürzere Halbwertszeit als die Sonnenbrille. Das hat je einen entscheidenden Vor- und Nachteil. Der Nachteil ist, dass man halbjährlich eine neue Brille kaufen muss, wenn man mit der Mode gehen will. Der Vorteil ist, dass man sich auch nur für eine Saison zum Affen macht, wenn man die falsche Brille gekauft hat. Und genau das passiert zu oft. Gehen Sie jetzt im Herbst mal an einem sonnigen Tag an den Münchener Isarauen entlang oder um die Hamburger Alster. Von überall her strömen normalgroße Menschen mit normalgroßen Köpfen, die ihre Augen mit übergroßen Sonnenbrillen – wahren Sonnenbrillenmonstern – bedecken, so als planten Sie einen Raumflug zur Sonne. Da liegen bratpfannengroße Sonnenbrillengläser über der oberen Gesichtshälfte, biegen sich jenseits der Wangenknochen weiter, dehnen sich bis zu den Ohrspitzen und werden von bahnschienendicken Brillenbügeln auf den Ohren gehalten. Das sieht total dämlich aus, aber (fast) keiner merkt es.

Kaufen Sie in Zukunft Ihre Sonnenbrillen nach folgender simpler Regel, die Sie sicher vom Schuhkauf kennen: Muss passen! Also, kleines Gesicht: kleine Brille. Großes Gesicht: große Brille. Schmales Gesicht: Vorsicht mit dicken Bügeln. Dickes Gesicht: Vorsicht mit zarten Brillengestellen. Blasses Gesicht: Finger weg von bunten Rahmen – u.s.w.

 

Quelle: http://www.aol.de

 

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Die Sonnenbrille – ein wichtiges Accessoire für Läufer

Wer regelmäßig in der Sonne läuft, sollte seine Augen optimal schützen.

 

Sonnenlicht bedeutet nicht nur eine Gefahr für die Haut, sondern auch fürs Auge. Im Gegensatz zum feuerroten Sonnenbrand machen sich die Folgen von Sonneneinwirkung aufs Auge nicht so schnell bemerkbar. Die ungefilterte Strahlung ist eine ständige Bedrohung für die Sehkraft. Die Folgen zeigen sich häufig erst viel später: UV-Strahlen schaden langfristig – häufig lange Zeit völlig unbemerkt – den sensiblen Geweben des Auges. Spätfolgen können z.B. irreparable bleibende Schäden an Netzhaut sowie Linse sein, die das Sehvermögen einschränken. Sie verlaufen schmerzlos und machen sich erst nach Jahren bemerkbar.

Durch intensive Sonnenbestrahlung können sich außerdem die Bindehaut und sogar die Hornhaut des Auges entzünden. Daher ist ein Schutz bei längeren Läufen und während des Sports allgemein unbedingt notwendig. Bei der Wahl der Brille sollte daher nicht nur auf das Design geachtet werden, sondern auch auf die Funktion. Nur eine Qualitäts-Sonnenbrille kann den benötigten Schutz gewähren.
 

Gläser: Die Tönung macht’s:

Bei manchen Gläsern findet sich der Zusatz »polarisierend«, bzw. »polarized«: Diese Gläser verringern Lichtreflexionen. Bemerkbar ist das vor allem bei gleißendem Licht auf glatten Oberflächen (Wasser, Schnee, Straße), weniger Wirkung hat das im Wald oder bei unebenem Boden. Da wirken sich in den meisten Fällen orange getönte Gläser positiv aus, die die Kontraste bei schwächerem Licht verstärken. Sehr dunkle, schwarz, grau oder braun-getönte Gläser (oft für modische Sonnenbrillen verwendet), sind auch beim Laufen empfehlenswert, aber nur bei viel Sonne.

Quelle: http://www.runnersworld.de

 

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12 Tipps für eine perfekte Sonnenbrille

Sonnenbrillen werden immer beliebter. Rund drei Viertel aller Erwachsenen tragen mittlerweile eine Sonnenbrille, die neben ihrer Schutzfunktion gegen die UV-Strahlung auch längst den Schritt zum Mode-Accessoire geschafft hat.

Der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) weist jedoch darauf hin, dass die qualitativen Unterschiede bei der Vielzahl der angebotenen Modelle sehr groß sind. Viele Merkmale der Brillen sind vom Verbraucher selbst gar nicht zu erkennen. Deshalb ist die qualifizierte Beratung vom Augenoptiker gefragt. Um die Orientierung etwas zu erleichtern, hat der ZVA einige Tipps zusammen gestellt, die beim Kauf einer Sonnenbrille beachtet werden sollten.


1. Ist der UV-Schutz ausreichend?

Gläser müssen vor ultravioletter Strahlung schützen. Ultraviolette Strahlung ist unsichtbar. Sie kann aber in entsprechender Intensität zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut führen. Sonnenbrillen, die nur das sichtbare Licht dämpfen, schaden daher mehr als sie nützen. Sie setzen den natürlichen Schutzmechanismus des Auges außer Kraft, dessen Pupille sich bei Helligkeit „automatisch“ verkleinert und somit weniger Strahlung eindringen lässt. Die Filterung der UV-Strahlung findet im Brillenglas statt und ist deshalb nicht vom Tönungsgrad abhängig.
Also: Nicht die am dunkelsten gefärbten Gläser schützen am besten, sondern die Sonnenbrille, deren Gläser aus hochwertigem Material mit einem eingebauten UV-Filter gefertigt sind.


2. Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung „UV 400“?

Die Bezeichnung „UV 400“ gibt die Wellenlänge an, unterhalb derer das ultraviolette Licht durch das Glas abgeblockt wird. Ein solcher Wert ist beim Gebrauch im normalen Alttag in der Regel ausreichend, am Meer oder im Gebirge aber nicht unbedingt. Beraten lassen!


3. Was versteht man unter Absorption?


Die Absorptionseigenschaft farbiger Brillengläser wird durch die Lichtreduktion gekennzeichnet. Darunter wird der Anteil an Licht verstanden, der durch das Glas beseitigt wird und so nicht in das Auge gelangt. Bei einer Lichtreduktion von 65 % gelangt 35 % des einfallenden Lichts in das Auge. 65 % werden durch Absorption und Reflexion beseitigt. In Mitteleuropa verwendet man Reduktionswerte zwischen 50 % und 75 %. In einer sehr hellen Umgebung, zum Beispiel am Strand oder in einer Schneelandschaft, kann man Reduktionsstufen von 85 % verwenden.


4. Auch die Farbe der Gläser spielt eine Rolle

Braune und graue Gläser verfälschen Farbe am wenigsten. Bei allen anderen Glastönungen braucht das Auge eine gewisse Reaktionszeit, um die Farbe wieder neutralisieren zu können. Die Farbe darf nach den Vorschriften der Normen die Erkennbarkeit der Lichter der Verkehrsampeln und des blauen Lichtes der Einsatzfahrzeuge nicht beeinträchtigen. Die Farbe hat keine Auswirkungen auf den UV-Schutz.


5. So überprüfen Sie die Qualität von Sonnenschutzgläsern

Hochwertige Gläser weisen keine Schlieren, Blasen oder Einschlüsse auf. Auf einen leichten Fingerdruck hin darf das Glas nicht nachgeben. Ein durch ein Sonnenschutzglas fixierter Gegenstand sollte sich beim Hin- und Herdrehen der Brille nicht verziehen oder verzerren.


6. Die Größe der Gläser muß stimmen

Gläser sollten so groß sein, daß sie die Augen von seitlich, von oben oder durch Reflektion von unten einfallenden Sonnenstrahlen schützen.


7. Ist das CE-Kennzeichen vorhanden?

Seit dem 1. Juli 1995 dürfen Sonnenbrillen nur noch vertrieben werden, wenn sie das CE-Kennzeichen tragen. Das CE-Kennzeichen erlaubt den Vertrieb von Sonnenbrillen in allen Staaten der europäischen Union. Angebracht wird es vom Hersteller oder Importeur. Das CE-Kennzeichen garantiert ein Minimum an Qualitätsstandard.



8. Sonnenbrillen und Autofahren

Wer viel Auto fährt, sollte darauf achten, dass Fassung und Bügel möglichst schmal gearbeitet sind, damit sie das Gesichtsfeld nicht einschränken. Sonnenbrillen sind nicht dazu gedacht, in der Dämmerung oder Nacht getragen zu werden. Kraftfahrer gefährden sich und andere, wenn sie bei unzureichender Beleuchtung absorbierende Gläser tragen.


9. Suchen Sie Ihre Sonnenbrille je nach Tätigkeit aus

Beim Wintersport benötigen Sie eine andere Brille als am Strand, beim Segeln oder Surfen. Schnee und weißer Sand z.B. reflektieren mehr als 90 Prozent der Sonnenstrahlung. (Das ist auch der Grund, warum man auch unter einem Sonnenschirm einen Sonnenbrand bekommen kann.)


10. Die Fassung muss passen

Jeder Kopf ist anders. Deshalb muss die Fassung der Kopfform individuell angepasst werden. Der Augenoptiker berücksichtigt mit
großer Sorgfalt Kopfform, Schläfenbreite, Abstand der Augen und Position der Ohren.


11. Wie pflegt man Sonnenbrillen?

Wie jede Brille sollte man auch eine Sonnenbrille regelmäßig säubern. Dazu nimmt man ein spezielles Reinigungstuch, das beim Augenoptiker erhältlich ist oder auch ein Geschirrspülmittel und spült mit klarem Wasser nach. Sonnenbrillengläser, die von Sonnenöl oder Cremeresten verschmutzt sind, sollten nicht mit Feuchtreinigungstüchern, sondern erst mit klarem Wasser gereinigt werden.


12. Der Zentralverband der Augenoptiker rät

Wer mehr über Qualitätsmerkmale beim Sonnenbrillenkauf wissen möchte, wendet sich am besten an seinen Augenoptiker vor Ort.

 
Quelle: http://www.zva.de

 

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